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Contour Newsletter - Behandlung von Keramikbrackets
In Sachen Keramikbrackets haben wir gerade erfolgreich eine umfassende Umfrage abgeschlossen.
Die Fragen waren: Welche Klebematerialien werden benützt? Wie werden die Brackets wieder abgenommen? Wie hoch ist die Bruchgefahr?
Wir haben dabei auch den französischen Markt mit einbezogen, der in Europa der größte Markt für die Contour Keramikbrackets von ClassOne ist - seit mehr als 10 Jahren mit vielen tausenden Fällen Brackets pro Jahr.
1) Kleben
Es ist kein spezielles Klebematerial nötig; der in der Praxis benützte Metall-Bracketkleber ist auf jeden Fall geeignet. Es werden hier alle handelsüblichen Klebematerialien verwendet - von Zweipasten-Systemen, über lichthärtende Materialien bis zu Einpasten-Systemen. In den meisten Fällen wird das auch für die Metallbrackets benützte System verwendet. Die Klebebasen von Contour und auch unseren anderen Keramikbrackets sind rein mechanisch; es besteht keinerlei Silanisierung, so daß auch die Verbindung Paste und Basis rein mechanisch ist.
– Wichtig: bei Verwendung von lichthärtenden Klebern muß, wie bei Metallbrackets, das Licht seitlich an der Basiskante angesetzt werden. Ein Belichten „durch das Bracket hindurch“ ist bei Contour auf Grund der hohen Transluszenz nicht möglich. Die Lichtstrahlen werden zu stark gebrochen, um das Klebematerial auszuhärten – Wichtig: Die Klebemittelreste rund um die Basis müssen zügig mit einem Scaler, einer Jon Nielsen Sonde oder ähnlichen Instrumenten entfernt werden, da sonst die verfärbenden Klebemittelreste die Erscheinung des Brackets negativ verändern (auch wichtig für das Entfernen der Brackets)
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